Worum geht es?

Zukunft!

Die Lebensqualität in unseren Kommunen vor Ort wird maßgeblich durch eine funktionierende kommunale Infrastruktur sichergestellt.
Um den Bürgerinnen und Bürgern Leistungen der Daseinsvorsorge verlässlich
zu erbringen, haben sich Städte und Gemeinden den Megatrends unserer Zeit zu widmen und Antworten auf die vielfältigen Herausforderungen zu entwickeln. Es geht also primär um die Erhaltung der Handlungsflexibilität  und Gestaltungsmöglichkeiten der Kommune im Jetzt und in der Zukunft. Auf den Seiten dieser Homepage wollen die Kommunen Gedern und Hirzenhain gemeinsam ihrer Überlegungen  hinsichtlich der eigenen kommunalen Zukunft transparent ihren Bürgern darlegen. 

In Deutschland werden zahlreiche (kommunale) Infrastrukturen als Basisdienstleistungen
der sogenannten „Daseinsvorsorge“ angesehen. Beispielsweise sind hier Sportplätze oder Dorfgemeinschaftshäuser zu nennen. Die Bereitstellung dieser Leistungen
der Daseinsvorsorge dient dazu, die Bürger einer Kommune sowie die Wirtschaft
mit grundlegenden bzw. existenziellen Gütern und Dienstleistungen durch
das Gemeinwesen zu versorgen. 

Somit soll gewährleistet werden, dass Kommunen über die Bereitstellung vieler dieser Dienstleistungen ein attraktiver und lebenswerter Ort für seine Einwohner ist und dies auch in Zukunft bleibt. 

Um die Attraktivität der Kommunen zu gewährleisten, richtet sich das Angebot der Kommunen in der Regel gleichberechtigt an alle Einwohner zu akzeptablen Preisen im Rahmen einer kontinuierlichen Erbringung der Dienstleistung in einer angemessenen Qualität. Umrahmt werden soll dies durch die politische Kontrolle
und Steuerung vor Ort.

Da sich aus Sicht der Verantwortlichen in Politik und Verwaltung nicht nur die Rahmenbedingungen des täglichen Handelns der Kommunalverwaltungen geändert haben, sondern auch die Ansprüche der Bürger an ihre "Dienstleister", ist eine externe Überprüfung der Leistungsfähigkeit im Sinne der Daseinsvorsorge und deren Erhaltung der jeweiligen Verwaltung unumgänglich geworden. Deshalb beauftragen die Kommunen Gedern und Hirzenhain ein externes Beratungsbüro mit der Erstellung eines Gutachtens zur Schaffung einer zukunftsfähigen Verwaltungs- und Kommunalstruktur.

Mit einer Machbarkeitsstudie die Rahmenbedingungen des kommunalen Handelns beschreiben

Antoine de Saint-Exupery war der Ansicht, dass man die Zukunft nicht voraussehen wollen soll, sondern diese möglich machen.

Um die Zukunft für uns begreifbar zu machen, bedienen sich die Kommunen Gedern und Hirzenhain einer Machbarkeitsstudie. Diese Studie prüft als im eigentlichen Sinne die technische oder wirtschaftliche Durchführbarkeit auf eine gestellte Aufgabenstellung.

Demnach prüft die Studie, ob die an die Aufgabenstellung definierten Anforderungen im Einklang mit wissenschaftlichen oder zumindest sachlogisch herzuleitenden Erkenntnissen eines Fachgutachters steht.

Für Kommunen sind solche Machbarkeitsstudien zur Interkommunalen Zusammenarbeit häufig eine sehr delikate Angelegenheit. Denn: Die Zukunft der eigenen Kommune wird allzu häufig sehr mit dem eigenen Ortsschild verbunden, jedoch weniger mit der zukünftigen Handlungsfähigkeit der kommunalen Verwaltung.

Deshalb bezieht die Machbarkeitsstudie viele Aspekte während der Erstellung ein, die insbesondere für die Erhaltungskraft der kommunalen Leistungsfähigkeit in der Zukunft von Relevanz sind. 

Der Ausdruck „Machbarkeit“ prüft demnach auch im Sinne der Durchführbarkeit die Rahmenbedingungen ab, die für die Gestaltung der Zukunft einer Kommune von Relevanz sind.

Welche Rahmenbedingungen prüft diese Machbarkeitsstudie beispielsweise ab?

  • Auswirkungen des demografischen Wandels,
  • Entwicklungen rund um den Arbeitsmarkt,
  • Sachstand der jeweiligen Digitalisierungsbemühungen,
  • Anforderungen  der Bürger an die Kommune,
  • Finanzielle Veränderungen als Ergebnis der Null-Zins-Phase und  Corona-Pandemie.

Die zukünftige Struktur der Kommune hängt von den zu definierenden Zielen der Verwaltung ab  

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zur Interkommunalen Zusammenarbeit ist es notwendig, nicht nur die Formen der Zusammenarbeit auf ihre Zukunftsfähigkeit zu überprüfen, sondern auch die Zukunft der Kommune ohne Interkommunale Zusammenarbeit zu entwickeln und vorauszusehen.

 

Wir überprüfen daher entlang des Leitspruches der Designer - "Die Organisation folgt ihren Zielen", welche Organisationsvariante in Zukunft die bestmögliche Alternative für unsere Handlungsflexibilität bietet.

Welches Vorgehen haben wir im Projekt gewählt?

Die Machbarkeitsstudie zur Zukunft der Kommunal- und Verwaltungsstruktur im Oberen Niddertal  ist vor allem eine strategische Studie. Die Entwicklung beider Kommunen darf weder von "bloßen" Bauchgefühlen abhängen, noch von dem "reinen" Zahlenwerk. Vielmehr geht es darum, die Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit der Kommunen Gedern und Hirzenhain dauerhaft sicherzustellen.  Wie wir das erreichen können, sehen Sie auf der folgenden Seite.   

Wie erfolgt die Projektarbeit?

Jedes gute Projekt wird  maßgeblich von seiner Organisationsstruktur bestimmt. Dabei muss die Organisationsstruktur nicht kompliziert sein. Das, was wirklich zählt, ist, dass sie einfach und für jeden selbstverständlich ist. Das nebenstehende Projektorganigramm soll Ihnen kurz und knapp darstellen, in welcher Form die Projektarbeit zwischen den Kommunen und dem externen Beratungsbüro GE/CON erfolgt.

Projektorganisation